

Der Standort
Wolfshagen ist ein uralter Mühlenstandort. Die Wassermühle an der Stepenitz wurde bereits im 16. Jahrhundert erwähnt, als Kurfürst Joachim II. 1537 den Müller Heyne Betke mit der dortigen Mühle belehnte, die zum Rittergut Wolfshagen gehörte.
Die Stepenitz wurde in Wolfshagen seit alter Zeit für den Mühlenbetrieb angestaut. Durch den zur Mühle abzweigenden Nebenarm, der sich hinter der Mühle in einen großen Teich öffnete und sich wieder mit der Stepenitz vereinigte, entstand die idyllische Insellage der Wassermühle. Diese malerische Situation mit Blick auf das architektonische Ensemble von Schloss, Mühle und Stepenitz-Brücke mit Wasserfall zeigt auch die 1857 erstmals veröffentlichte Lithographie von Winckelmann & Söhne im berühmten Duncker’schen Ansichtenwerk über die schönsten Residenzen, Schlösser und Herrenhäuser des Königreichs Preußen. Das Bild wurde als Motiv für Ansichten-Teller der KPM Berlin verwendet, was zur Popularität von Wolfshagen und seiner Wassermühle beigetragen hat.